Sein braungebrannter Oberkörper war noch ein wenig feucht und Wasser tropfte von seinen langen dunklen Haaren auf seine Haut. Ich biss mir auf die Unterlippe, was die einzige Bewegung war, zu der ich fähig war. Mir war klar, dass ich ihn peinlicherweise jetzt genau wie die Schlampen im Club wollüstig anschmachtete, aber ich konnte nichts dagegen tun. Eigentlich sollte ich wirklich gehen, aber ich konnte nicht. Außerdem, hatte er mich nicht schon einmal genau so im Badezimmer beobachtet? Also war es nur fair.Er war so verdammt gut anzusehen und mein Körper reagierte wie der jeder Frau bei diesem Anblick. Mir wurde heiß, nicht nur im Gesicht, sondern überall, vor allem weiter unten. Dabei hatte ich ihn schon in seinen Badeshorts gesehen, aber dennoch, das hier war etwas komplett anderes. Was noch schlimmer wurde, als er das Tuch von der Hüfte löste und begann, damit seine Haare zu rubbeln. Unter der Haut bewegten sich die Muskeln seines Rückens, die hinunter zur schmalen Hüfte verliefen. Mein Blick ging noch tiefer und ich hatte keine Spucke mehr im Mund, als ich seinen Po betrachtete. Unwillkürlich krallte ich die Finger in meine Shorts, was zur Folge hatte, dass mir das Handy aus der Hand rutschte und auf den Boden fiel. Der Teppich war dick und dämpfte das Geräusch, aber man konnte es dennoch deutlich hören. Instinktiv wollte ich die Augen zusammenpressen, so wie kleine Kinder, die sich nur mit dem Gesicht hinter einem Vorhang versteckten, und glauben, wenn sie den anderen nicht sehen konnten, dann würden sie auch nicht gesehen werden. Was natürlich nicht der Fall war.Daher schluckte ich und sah wieder hoch und – wie erwartet – in Johnnys Gesicht, als er über die Schulter blickte. Und was ich in seinen tiefblauen Augen lodern sah, erregte mich stärker und machte mir gleichzeitig mehr Angst, als alles zuvor. Meine Augen blieben an seinen haften, auch als ich aus den Augenwinkeln bemerkte, wie er das Handtuch wieder um die Hüfte legte. Langsam drehte er sich um und beinahe raubtierhaft zielstrebig kam er auf mich zu, wie ein geschmeidiger Panther, den nichts stoppen konnte. Kurz vor mir blieb er stehen, als würde er warten, ob ich davonlief oder nicht.Auf keinen Fall, jetzt nicht mehr.Zu keinem Zeitpunkt hatte er den Blickkontakt zu mir unterbrochen, er musste meine Gedanken darin gelesen haben. Seine Hände umfassten mein Gesicht, strichen mir halbfeuchte Haare aus der Stirn und dann beugte er sich zu mir hinab. Ich hielt den Atem an, wartete auf seine Lippen, die sich aber nicht auf meine legten, sondern einen Zentimeter vorher verharrten. Als würde er noch immer auf meine Entscheidung warten. Mir wurde klar, dass ich diese schon lange getroffen hatte, nur viel zu feige und engstirnig gewesen war, sie mir auch einzugestehen. Ich griff in seine nassen Haare und zog ihn das verbleibende Stück zu mir hinunter. Ein Blitzschlag fuhr von meinen Lippen ausgehend durch meinen Körper, zwischen meine Beine – dann war es um mich und meine Selbstbeherrschung geschehen. Und wie es aussah, auch um seine. Denn statt weiterhin so sanft mein Gesicht zu halten, rutschten seine Hände meinen Rücken entlang bis er an meiner Hüfte angelangt war und sie fest drückte. Wie von selbst bog sich ihm mein Körper entgegen und ich strich mit der Zunge über seine Lippen, dann öffnete ich den Mund für seine und unser Kuss wurde fordernder. Seine Hände glitten noch weiter hinunter, umfassten meinen Po und während wir uns keuchend küssten, hob er mich mit einem Ruck hoch. Meine Beine schlang ich um seine Hüfte und unter dem Tuch konnte ich ihn spüren, was mir ein Stöhnen entlockte, das mir noch nie über die Lippen gekommen war. Daraufhin gab Johnny einen erstickten Laut von sich, küsste mein Kinn, meinen Hals und knabberte am Ohr, an dem er heiser flüsterte: Sag mir, dass ich aufhören soll.Hör nicht auf, bat ich leise und drückte mich nur noch fester an ihn.
Martina Riemer
My name is CRPS, or so they say But I actually go by; a few different names. I was once called causalgia, nearly 150 years ago And then I had a new name It was RSD, apparently so. I went by that name because the burn lived inside of me.Now I am called CRPS, because I have so much to say I struggle to be free. I don't have one symptom and this is where I change, I attack the home of where I live; with shooting/burning pains. Depression fills the mind of the body I belong, it starts to speak harsh to self, negativity growing strong.Then I start to annoy them; with the issues with sensitivity, You'd think the pain enough; but no, it wants to make you aware of its trembling disability. I silently make my move; but the screams are loud and clear, Because I enter your physical reality and you can't disappear. I confuse your thoughts; I contain apart of your memory, I cover your perspective, the fog makes it sometimes unbearable to see. I play with your temperature levels, I make you nervous all the time - I take away your independance and take away your pride.I stay with you by the day & I remind you by the night, I am an awful journey and you will struggle with this fight. Then there's a side to me; not many understand, I have the ability to heal and you can be my friend. Help yourself find the strength to fight me with all you have, because eventually I'll get tired of making you grow mad. It will take some time; remember I mainly live inside your brain,Curing me is hard work but I promise you, You can beat me if you feed love to my pain. Find the strength to carry on and feed the fears with light; hold on to the seat because, like I said, it's going to be a fight. But I hope to meet you, when your healthy and healed, & you will silenty say to me - I did this, I am cured is this real? That day could possibly come; closer than I want- After all I am a disease and im fighting for my spot. I won't deny from my medical angle, I am close to losing the incurable battle.
Nikki Rowe
Last night I had the dream again. Except it's not a dream I know because when it comes for me, I am still awake.There's my desk. The map on the wall. The Stuffed animals I don't play with anymore but don't want to hurt Dad's feelings by sticking in the closet I might be in bed. I might be just standing there, looking foe a missing sock. Then i'm gone.it doesn't just show me somthing this time, it takes me from here to THERE> standing on the bank of a river of fire. A thousand wasps in my head. Fighting and dying inside my skull, their bodies piling up against the backs of me eyes. Stinging and stinging.Dad's voice. Somewhere across the river. Calling my name. I've never heard him sound like that before. He's so frightened he can't hide it, even though he tries (he ALWAYS tries).The dead boy floats by.Facedown. So I wait for his head to pop up, show the holes where his eye used to be, say somthing with his blue lips. One of the terrible things it might make him do. But he just passes like a chunk of wood. I've never been here before, but I know it's real. The river is the line between this place and the Other Place. And I am on the wrong side. There's a dark forest behind me but that's not what it is. I try to get to where Dad is. My toes touch the river and it sings with pain. Then there's arms pulling me back. Dragging me into the trees. They feel like a man's arms but it's not a man that sticks its fingers into my mouth. Nails that scratch the back of my throat. Skin that tastes like dirt. But just before that, before I am back in my room with my missing sock in my hand, I realize I've been calling out to Dad just like he's been calling out to me. Telling him the same thing the whole time. Not words from my mouth through the air, but from my heart through the earth, so only the two of us could hear it.FIND ME
Andrew Pyper