Sayyida Nafisah*, eine noble Frau und Gelehrtin, sagte folgendes, nachdem sie das Totengebet für Imam al-Shafi'i betete:Möge Allah barmherzig mit Muhammad bin Idris al-Shafi'i sein! In der Tat, er pflegte es seine Gebtswaschung zu perfektionieren.Die Perfektion bzw. das Perfektionieren (oder die Vortrefflichkeit, oder etwas schön machen etc.), zu Arabisch Ihsan**, in seinen Anbetungen und Taten zu erstreben, ist eines der Eigenschaften, zu denen uns diese großartige Religion, der Islam, aufruft. Es ist die Eigenschaft derjenigen, die den geraden Pfad gehen: den Weg des noblen Propheten ﷺ.Sayyida Nafisah deutet mit ihrer Aussage auf dieses Perfektionieren hin. Imam al-Shafi'i pefektionierte seine Gebetswaschung und wer seine Gebetswaschung perfektioniert, der perfektioniert demzufolge sein Gebet. Und wer auch immer diese beiden Dinge perfektioniert, der perfektioniert seine gesamte Religion und all seine Taten in seinem Leben.D. h., wenn ein Gläubiger bestimmte Taten nicht perfektioniert, dann wird jener die Perfektion in seinen anderen Taten verfehlen. Jemand der sich nicht darum bemüht seine Gebetswaschung zu perfektionieren, der wird auch unachtsam gegenüber das Streben nach Perfektion innnerhalb seines Gebets sein. So wird jener ebenso das Perfektionieren im Verrichten seiner Zakat, seines Fastens, seiner Pilgerfahrt etc. nicht beachten.Möge Allah Sayyida Nafisah und Imam al-Shafi'i barmherzig behandeln und mit ihnen zufrieden sein.* Sie verstarb in Ägypten im Jahre 208 (823).** Der Prophet sagte, dass Ihsan folgendes ist, nämlich Allah anzubeten, als würde man Ihn sehen, doch während man Ihn nicht sieht, soll man wissen, dass Er einen doch sieht. (Ü. von Muslim)
الحبيب عمر بن حفيظ Habib Umar bin Hafiz
1.Lesen ist ein bloßes Surrogat des eigenen Denkens. Man läßt dabei seine Gedanken von dem Andern am Gängelbande führen. [...] Lesen soll man nur dann, wann auch die Quelle der eigenen Gedanken stockt; was auch beim besten Kopfe oft genug der Fall seyn wird. Hingegen die eigenen, urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den heiligen Geist. Man gleicht alsdann Dem, der aus der freien Natur flieht, um ein Herbarium zu besehn, oder um schöne Gegenden im Kupferstiche zu betrachten.2.Wann wir lesen, denkt ein Anderer für uns: wir wiederholen bloß den mentalen Prozeß. Es ist damit, wie wenn beim Schreibenlernen der Schüler die vom Lehrer mit Bleistift geschriebenen Züge mit der Feder nachzieht. Demnach ist beim Lesen die Arbeit des Denkens un zum großen Theile abgenommen. Daher die fühlbare Erleichterung, wenn wir von der Beschäftigung mit unseren eigenen Gedanken zum Lesen übergehn. Eben daher kommt es auch, daß wer sehr viel und fast den ganzen Tag liest, dazwischen aber sich in gedankenlosem Zeitvertreibe erholt, die Fähigkeit, selbst zu denken, allmälig verliert, - wie Einer, der immer reitet, zuletzt das Gehn verlernt. Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrten: sie haben sich dumm gelesen. Denn beständiges, in jedem freien Augenblicke sogleich wieder aufgenommenes Lesen ist noch geisteslähmender, als beständige Handarbeit; da man bei dieser doch den eigenen Gedanken nachhängen kann. Aber wie eine Springfeder durch den anhaltenden Druck eines fremden Körpers ihre Elasticität endlich einbüßt; so der Geist die seine, durch fortwährendes Aufdringen fremder Gedanken. Und wie man durch zu viele Nahrung den Magen verdirbt und dadurch dem ganzen Leibe schadet; so kann man auch durch zu viele Geistesnahrung den Geist überfüllen und ersticken. Denn selbst das Gelesene eignet man sich erst durch späteres Nachdenken darüber an, durch Rumination. Liest man hingegen immerfort, ohne späterhin weiter daran zu denken; so faßt es nichtWurzel und geht meistens verloren: Ueberhaupt aber geht es mit der geistigen Nahrung nicht anders, als mit der leibichen: kaum der funfzigste Theil von dem, was man zu sich nimmt, wird assimilirt: das Uebrige geht durch Evaporation, Respiration, oder sonst ab.
Arthur Schopenhauer
...Bộ dạng nằm trước mặt kia đột nhiên trở người. Nàng định choàng người bước khỏi giường thật nhanh. Đã lâu lắm rồi, chẳng bao giờ giữa nàng và anh có cái ôm siết chặt, nụ hôn ngọt ngào, những gần gũi yêu thương. Cùng nằm trên một chiếc giường mà đối diện nàng luôn là tấm lưng băng giá. Trời sáng cũng là lúc anh rời khỏi.Tại sao lại thế? Nàng nào có lỗi gì. Không yêu, anh vẫn lấy nàng làm vợ được sao? Chỉ để mà chăm sóc, lo lắng cho anh? Nước mắt nuốt ngược vào trong, nàng chọn sự im lặng. Vợ của một người đàn ông trên con đường thành đạt liệu còn mong chờ điều gì nữa? Biết bao nhiêu người hằng ao ước được như nàng cơ mà. Đúng rồi. Đúng vậy rồi.Anh đang quay người lại. Nàng rùng mình. Mắt nàng nhắm chặt. Thiếp đi nào. Chỗ của nàng không phải ở đây. Nàng phải quay về gặp chàng. Nếu không, hẳn chàng sẽ cô đơn lắm!- Anh đây em!Giọng của chàng. Nàng mừng rỡ, mở mắt ra. Đúng là gương mặt chàng cùng nụ cười trìu mến, thân yêu.- Em đang mơ?- Không. Đây là thực!Nhìn quanh quất, nàng nhận ra mình vẫn đang nằm trên giường. Phòng ngủ với bao nhiêu đồ đạc, cách bài trí không lẫn vào đâu được. Chỉ duy nhất một điều lạ lùng đang hiển hiện.- Tại… tại sao anh lại ở đây? Vậy thì... chồng em... chồng em đâu?Bàn tay chàng dịu dàng vuốt lên mái tóc dài mượt mà của nàng.- Đừng lo. Bây giờ em không cần mơ để gặp được anh nữa. Cũng không sợ chỉ mình em già đi, xấu xí. Anh sẽ trải qua tất cả, cùng với em, ở đây.- Thật không anh? Thật vậy không anh?Chàng mỉm cười, đặt lên môi nàng một nụ hôn ngọt ngào nhất nàng từng biết tới. Đó hẳn là một nụ hôn thực sự, không thể là mơ...
Lưu Quang Minh